EFT817&EFT857

EFT817&EFT857

ESSB im oberen und mittleren Bereich für ein FT857

ESSB im oberen und mittleren Bereich für ein FT857

Als ich das SDR gekauft habe, hats für die FT817 und FT857 schlecht ausgesehen. Welche Einsätze sind geblieben? In lokalen Runden auf 10m und teilweise auch auf CB gibts lokale Stationen, die höhere NF Bandbreiten bevorzugen, nahezu HiFi SSB. Das FT857 habe ich mit zwei eigenproduzierten, breiteren Keramikfiltern als Einsätze für die Steckplätze im FT857 zum EFT857 gemacht. Da das EFT857 einen sehr geringen Empfangsstrombedarf hat, ist es für lokale Klönschnacks das richtige Gerät. Zwei CFW455HT ergeben ein 6.5kHz breites SSB ohne Klingeln, wie man es von Schmalbandfiltern her kennt. Quarzfilter haben dieses Klingeln auch öfter. Zwei weitere, etwas schmalere CFWs ergeben 4.5kHz breites SSB. Die Trägerfrequenzen  habe ich im Servicemenü angepasst. So macht das EFT857 nun ESSB im mittleren und oberen Bereich. Auch Europa QSOs habe ich mit 4.5kHz gemacht. "A rich and broadcastable Audio..." ist einer der Kommentare. ESSB setze ich nur auf CB, 10m und darüber ein. Auf schmalen Amateurbändern geht das nicht.


ESSB mit Inradfilter als Standard

ESSB mit Inradfilter als Standard

Das FT817 hat unter schlechter Modulation gelitten. Ich habe es breitbandiger gemacht und dazu das SSB Keramikfilter ausgelötet. Es hat überlebt. Das Keramikfilter wurde durch ein Inradfilter ersetzt. Nennbandbreite 2.9kHz. Effektiv ergibt sich eine NF Nutzbandbreite von 3.2kHz. Das gute alte Collinsfilter bleibt als optionales Filter erhalten. Das FT817 ist jetzt zum EFT817 durch ESSB im unteren Bereich mutiert. Es klingt jetzt ungleich besser gegenüber früher. Die Bilder zeigen den Einbau. Beide Filter mussten von ihren Trägerplatinen runter. Die Anpasswiderstände sind auf der Lochrasterplatine zu sehen. Das Inradfilter ist nur durch Kondensatoren gleichspannungsgeblockt, es kann das Muratakeramikfilter direkt ersetzen. Ganz schön eng, die Sache...